Wir über uns

Die Waldschule Bogensee

Inmitten eines ausgedehnten Waldgebietes in der Nähe des Liepnitzsees liegt die Waldschule Bogensee. Sie hat - weitab der Stadt - Natur pur zu bieten. Ausgedehnte Waldgebiete mit alten Buchenbeständen, dunklen Fichtendickungen, lichten Kiefernwäldern, Erlenbruch und Birkenhain, Wiesen, Moor und der Bogensee bieten den Eindruck nahezu unberührter Wildnis und vielfältige Möglichkeiten zur Naturbeobachtung.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Waldschule Bogensee nicht gut zu erreichen, dafür kann man dort übernachten!!
Sie bietet damit Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen ein Walderlebnis der besonderen Art: von morgens früh bis spät in die Nacht.
Die Unterbringung erfolgt in einfachen Mehrbettzimmern. Die Waldschule bietet in Kooperation mit einem örtlichen Gastronom Vollverpflegung an. Kleine Gruppen können sich aber auch in einer einfachen Teeküche selbst versorgen.
An der überdachten Feuerstelle ist es auch bei kaltem Wetter richtig gemütlich und der Waldschulgarten mit Spielwiese, Kräuterbeet, Teich, Insektenhotel u. a. lässt keine Langeweile aufkommen.

Warum liegt eine Berliner Waldschule in Brandenburg?

Einige nachhaltig denkende Berliner Stadtväter sorgten Anfang des 20. Jahrhunderts dafür, dass große, stadtnahe Waldflächen vor Bebauung und Bodenspekulation gesichert wurden. Sie sollen dauerhaft wegen ihrer Bedeutung für Bau- und Brennholzgewinnung, für Wasserhaushalt und Luftreinhaltung und insbesondere für die Erholung der Berliner Bürger erhalten bleiben.
In diesem Zusammenhang erwarb die Stadt Berlin in den 20er Jahren vom Graf von Reddern das nördlich Bernau in Brandenburg gelegene Schloss und Gut Lanke. Dazu gehörten etwa 5000 ha Wald. Nach der Wiedervereinigung wurde Mitte der 90er Jahre dieses großflächige Waldgebiet wieder an das Land Berlin und in die Bewirtschaftung der Berliner Forsten zurückgegeben. In Bogensee hatte das Forstamt Lanke seinen Sitz. Wie in einigen städtischen Revieren etablierte sich auch in Bogensee eine kleine Waldschule für Tagesbesucher. Ab 2002 wurde der Betrieb der Waldschule von der INU gGmbh übernommen. Als einige Jahre später das Forstamt nach Blankenfelde übersiedelte, eröffnete sich die Möglichkeit, die frei werdenden Räume zu Schlafräumen für etwa 30 Kinder und Betreuer auszubauen. Dadurch bietet sich für Schulklassen und andere Gruppen die Möglichkeit, Wald einmal "rund um die Uhr" wahrzunehmen und zu erfahren.

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Was wir anstreben

ist nicht in erster Linie die Vermittlung spezieller Artenkenntnisse. Vielmehr sollen unsere kleinen Gäste den Wald mitsamt seinen Bewohnern als schönen, liebenswerten Teil ihrer Umwelt begreifen und ihn auch für sich als Freiraum für Spiel, Spass und Bewegung entdecken. Sie düfen gerne ab von den Wegen steile Hänge hinauf- und hinabrennen, durchs Unterholz pirschen, Hütten bauen oder über Baumstämme balancieren. Wir möchten sie anregen, all ihre Sinne einzusetzen, auch Unbekanntes mal anfassen, riechen oder gar schmecken. Durch den längeren Aufenthalt, verbunden mit einer spannenden Nachtwanderung, wird das Walderlebnis besonders intensiv.


Es werden aber auch lehrplanangepasste Exkursionen angeboten: Themenbereiche sind beispielsweise Baum- und Knospenbestimmungen, Tierspuren, Überwinterungsstrategien, Wasser- und Bodenleben oder Moore.

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